Besonders hohe Temperatur und lange Einstrahlungsdauer

Heiße, wolkenfreie Sommertage sorgen bei unserer Anlage (Anstellwinkel 70 Grad) für relativ geringe Erträge; 7,4 kWh wie an diesem Tag, sind daher ein beachtlicher Wert.

Besondere Beachtung schenke man dem Verlauf der Gesamteinstrahlung. Ab circa 5:20 Uhr wird eine Einstrahlung gemessen, während die Energieerzeugung erst gegen 7:00 Uhr beginnt. Das hat seine Ursache in dem unteren Schwellwert der Wechselrichter: Es muß erst mehr als 14 Watt elektrische Leistung erzeugt werden, damit die Wechselrichter starten.

Interessant sind auch die Knickpunkte gegen 8:30 Uhr und 18:30 Uhr. Vor 8:30 Uhr sowie nach 18:30 Uhr wird ausschließlich Streulicht eingefangen. Erst nach 8:30 scheint die Sonne dann direkt auf das Panel.

Die kontinuierliche Gesamteinstrahlung auf die Anlage sorgt über einen kurzen Zeitraum für einen Wirkungsgrad von 10 %. Die Halbierung des Wirkungsgrades im Laufe des Tages ist eine Folge der hohen Betriebstemperatur und der Nachheizwirkung der Fassade ab circa 17:00 Uhr.

Exemplarisch hier die Werte für 13:00 Uhr:

Gesamteinstrahlung 13,0 kW
Elektrische Ernte 1,1 kW
Angezeigter Wirkungsgrad 8,5 %
Errechneter Wirkungsgrad 8,46 %

© Markus Eiden
Zu den besonderen Tagen
09.08.2000