Eingespartes Kohlendioxid

In der Energietechnik hat sich die Steinkohle als Bezugsprimärenergie eingebürgert, deshalb gibt es die Steinkohleeinheit SKE. Daher wird hier dieser fossile Brennstoff, der bei der Verbrennung CO2 freisetzt, für die Berechnung herangezogen.

Steinkohle hat einen Energieinhalt von durchschnittlich

29,3 *106 J/kg = 29,3*106 Ws/kg,

ferner gilt:

3,6*106 Ws = 1 kWh,

also stecken 8,14 kWh Energie in 1 kg Steinkohle.

Bei der Umwandlung von fossilen Brennstoffen in Wärmekraftwerken in elektrischen Strom gelangen nur 30% als Nutzenergie zum Verbrauchsort. Für 1 kWh Nutzenergie müssen also 3,33 kWh Primärenergie aufgewendet werden. Folglich werden dazu 0,409 kg Steinkohle benötigt.

1 kg Steinkohle produziert beim Verbrennen etwa 2 kg CO2. Somit sorgt jede verbrauchte Kilowattstunde Strom für 0,818 kg CO2. Da die Energieerzeugung unserer Anlage aber in Wh angegeben wird, erhalten wir den Umrechnungsfaktor 0,818 g/Wh.

© Jürgen Korsen
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23.03.2001