Weiterentwicklungen

Das System ist zwar prinzipiell nachbaubar, durch das Zusammenwirken der verschiedenen Komponenten ist jedoch eine vertiefte Kenntnis der beteiligten Werkzeuge nötig. Auch muss zur Nutzung der Daten im WWW eine permanente Anbindung an das Internet verfügbar sein, was in den seltensten Fällen heutzutage erfüllt ist.

Das erste Problem wird durch die Implementierung des Systems auf einem Embedded PC gelöst. Bei dem ausgewählten DIMM-PC der Größe 68 mm * 40 mm handelt es sich um einen Ein-Platinen-Rechner mit 16 MB Flashdisk (Halbleiter-Festplatte), 16 MB RAM, serieller Schnittstelle und 486er-Prozessor. Mit einer zusätzlichen Ethernetkarte gleicher Baugröße kann das Gesamtsystem auf sehr kleinem Platz wartungsarm und ohne bewegliche Teile aufgebaut werden. Das Gerät wird nach außen ausschließlich einen Anschluss an das lokale Netzwerk haben. Hier zeigt sich besonders vorteilhaft Linux als Betriebssystem zu wählen: Nur die bekanntermaßen niedrigen Ressourcenansprüche erlauben das Installieren eines Betriebssystems mit Webserver und Datenbank auf dieser begrenzten Hardware.

Alternativ zur Ethernetkarte ist die Verwendung eines Modems denkbar, das entweder an die zweite serielle Schnittstelle des DIMM-PCs extern angeschlossen wird, oder in DIMM-Bauweise den PC ergänzt. Nun kann das Gerät regelmäßig Daten und Graphiken per Modem auf den Webserver eines Providers spielen, eine permanente Verbindung zum Internet ist somit nicht mehr nötig.

Als weitere Ergänzung kann bei Einsatz eines Einstrahlungssensors automatisch der Wirkungsgrad der Anlage überprüft werden. Bei dauernder Abweichung der Leistungserzeugung, in Abhängigkeit von der Einstrahlung, von einem Sollwert kann dann z.B. per Email der Betreiber der Anlage alarmiert werden, um die Anlage zu reinigen oder einen Wechselrichter zu reparieren.

 
© Markus Eiden.
Inhalt
12.09.1999