Anwendungsbeispiele

Während der Datenlogger als Ausgangsgröße lediglich die erzeugte Energie liefert, ist häufig eine Leistungskurve als Graphik gefragt. Dazu wird jeweils die Differenz zweier Energiewerte ausgewertet und in die Datenbank eingefügt.

Die erste Graphik zeigt die Leistungskurve der Solaranlage am 9. September 1999, einem überaus sonnigen und wolkenlosen Tag. Die Energieerzeugung beginnt morgens um ca. 7:45 Uhr und erreicht ihren Maximalwert mit ca. 1,325 kW etwa um 13:00 Uhr. Die Wechselrichter schalten abends gegen 19:00 Uhr ab; insgesamt ergibt sich ein fast lehrbuchartiger Verlauf als Glockenkurve. Dieses Ergebnis liegt allerdings weit unterhalb der Grundlast des Verbrauchs des Bildungszentrum, der auf ähnliche Weise erfasst und visualisiert wird.
Die zweite Graphik zeigt den Vergleich zwischen der Temperaturkurve und Leistungserzeugung vom 24. März 1999 (genauere Daten unter http://energie.biz-worms.de/solar/interpretation/). Die eingezeichnete Außentemperatur entstammt der Messung der Temperatur in der Sonne neben den Modulen, während die Modultemperatur durch einen PT 1000 direkt auf der Unterseite der Module gemessen wird. Eine große Differenz zwischen den beiden Kurven deutet auf eine direkte Sonneneinstrahlung hin, die i.d.R. auch mit einer großen Leistungserzeugung verbunden ist. Deutlich erkennt man den Vorbeizug einiger Wolkenfelder und auch eine starke Regenfront gegen 13.00 Uhr, die die Energieerzeugung fast zum Erliegen bringt.

 
© Markus Eiden.
Inhalt
12.09.1999