Erfassung der Daten

Die Erfassung, Visualisierung und Distribution der Daten beginnt nach den Wechselrichtern der Solaranlage am Energiezähler, der für je eine bestimmte Energiemenge einen Impuls an einem Schaltausgang zur Verfügung stellt. Dieser Ausgang wird über den Datenlogger SIC 100 der Firma Tricon erfasst und so aufgearbeitet, dass er mit einem Standard-PC relativ einfach ausgelesen werden kann. Der Datenlogger verfügt weiterhin über zwei Temperatureingänge, die mit je einem PT 1000 belegt worden sind, um damit sowohl die Außentemperatur als auch die Modultemperatur zu erfassen.

Der Datenlogger schreibt nach erfolgter Konfiguration im sogenannten Visualisierungsmodus alle zwei Sekunden jeweils einen vollständigen Datensatz als reinen ASCII-Text auf seine serielle Schnittstelle, die durch ein Nullmodemkabel mit einem PC verbunden ist. Als PC wird ein Rechner mit 486er-Prozessor verwendet, der aus vielerlei Gründen Linux als Betriebssystem verwendet. Zum einen ist Linux stabil, ressourcenfreundlich und leicht fernwartbar zum anderen ist sämtliche verwendete Software frei und somit kostengünstig erhältlich.

Ein angefertigtes Programm liest die Daten von der seriellen Schnittstelle dreiminütlich aus, interpretiert und formatiert den Datensatz und speichert das Ergebnis auf der lokale Festplatte ab. Automatisch wird ein FTP-Programm gestartet, das diese Datei auf einen Server überträgt, damit sie dort weiterbearbeitet werden kann.

 
© Markus Eiden.
Inhalt
12.09.1999